Fechner bei der IG Metall: Missbrauch von Leiharbeit bekämpfen

Veröffentlicht am 20.06.2016 in Pressemitteilungen

SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner tauschte sich mit dem für den Landkreis Emmendingen zuständigen Geschäftsführer der IG Metall, Marco Sprengler, zu den aktuellen Themen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen aus. Hintergrund ist der von der SPD forcierte Gesetzesentwurf zur Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen. Sprengler begrüßte diese SPD-Initiative, weil es auch im Landkreis schwarze Schafe gebe, die Leiharbeit ausnutzten, um Löhne zu drücken. Deshalb sei der Vorschlag von Arbeitsministerin Andrea Nahles gut, dass Leiharbeiter nach 18 Monaten den gleichen Lohn kriegen müssen wie ihre festangestellten Kollegen, die die gleiche Arbeit machen. Sprengler und Fechner waren sich einig, dass Leiharbeit bei Auftragsspitzen sinnvoll sei, aber nach 18 Monaten müsse der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ gelten. Nachgebessert müsse aber, dass gerade bei tariflosen Betrieben die Überwachung der gesetzlichen Vorgaben gewährleistet sei. 

SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner tauschte sich mit dem für den Landkreis Emmendingen zuständigen Geschäftsführer der IG Metall, Marco Sprengler, zu den aktuellen Themen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen aus. Hintergrund ist der von der SPD forcierte Gesetzesentwurf zur Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen. Sprengler begrüßte diese SPD-Initiative, weil es auch im Landkreis schwarze Schafe gebe, die Leiharbeit ausnutzten, um Löhne zu drücken. Deshalb sei der Vorschlag von Arbeitsministerin Andrea Nahles gut, dass Leiharbeiter nach 18 Monaten den gleichen Lohn kriegen müssen wie ihre festangestellten Kollegen, die die gleiche Arbeit machen. Sprengler und Fechner waren sich einig, dass Leiharbeit bei Auftragsspitzen sinnvoll sei, aber nach 18 Monaten müsse der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ gelten. Nachgebessert müsse aber, dass gerade bei tariflosen Betrieben die Überwachung der gesetzlichen Vorgaben gewährleistet sei. aSprengler sagte, dass im Kreis rund die Hälfte der Leiharbeiter vom Entleih-Betrieb übernommen würden und immer öfter statt Leiharbeit reguläre befristete Arbeitsverhältnisse abgeschlossen würden. „Wo Betriebsräte sind, da ist Leiharbeit kaum ein Thema, normalerweise werden stattdessen reguläre Verträge mit Befristung gemacht“, so Sprengler. Der Landkreis Emmendingen sei dadurch deutschlandweit die Region mit den wenigsten Leiharbeitern in den Firmen. Beim Thema Werkverträge waren sich Fechner und Sprengler ebenso einig, dass der Gesetzgeber dringend die Grenze zur Scheinselbständigkeit definieren muss. „Es darf nicht sein, dass Firmen ihre Mitarbeiter durch scheinselbstständige Mitarbeiter von betriebsfremden Firmen ersetzen, wenn diese Mitarbeiter dann genau die gleiche Arbeit weisungsgebunden ausüben – nur eben zu niedrigeren Löhnen", kritisieren Fechner und Sprengler. Sprengler fordert zudem, Mitwirkungsrechte für Betriebsräte vorzusehen. Werkverträge würden auch im Kreis Emmendingen oft dazu missbraucht, "hinter dem Rücken der Betriebsräte" betriebsfremde Arbeiter statt der Stammbelegschaft einzusetzen. „Deswegen wollen wir unbedingt das Informationsrecht für Betriebsräte haben“, betonte Fechner.

 
 

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